Prostitution

Victoria’s secret

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Anti rape force

Die beiden Frauen Rebecca Nagle und Hannah Brancato, Gründerinnen von  Pink Consent,  hacken die PR-Strategie von Victoria’s Secret:

„Then we loved styles that were all about rape culture. Now we love styles that are all about consent! Catch the changes hitting stores this holiday season.“

'No Means No' underwear

‚No Means No‘ underwear

Victoria's Secret Fashion show 2012

Victoria’s Secret Fashion show 2012

Pink loves consent website

Pink loves consent website

„Why does PINK love CONSENT? Because PINK loves pleasure. And PINK loves power. And we believe that sex should be empowering and pleasurable for all people! On top of stopping you from having great sex, not communicating can lead to unwanted sexual experiences.“

No Vagina is a sure thing! Ask first!

No Vagina is a sure thing! Ask first!

Anti rape force

Anti rape force

 

Zweimal wunderschön

Jung & Schön ist ein französisches Filmdrama des Regisseurs François Ozon aus dem Jahr 2013. Marine Vacth spielt in der Hauptrolle eine siebzehnjährige Schülerin die aus Faszination und Streben nach schnellem Geld in die Prostitution gerät. (Wikipedia)

JEUNE ET JOLIE (dt.:Jung & Schön) ist ein französisches Filmdrama des Regisseurs François Ozon aus dem Jahr 2013. Marine Vacth spielt in der Hauptrolle eine siebzehnjährige Schülerin die aus Faszination und Streben nach schnellem Geld in die Prostitution gerät. (Wikipedia)

Die beiden Filme haben mich in den letzten Wochen sehr berührt. Es sind junge Frauen unter 20, die die Hauptrollen spielen. Zu selten kommt ihre Gefühlswelt in den Blick eines breiteren öffentlichen Kinopublikums.

LA VIE D'ADÈLE. (dt.: Blau ist eine warme Farbe). Filmdrama aus dem Jahr 2013. Die Handlung basiert auf dem gleichnamigen französischen Comic von Julie Maroh. Der Film gewann die Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2013.

LA VIE D’ADÈLE. (dt.: Blau ist eine warme Farbe). Filmdrama aus dem Jahr 2013. Die Handlung basiert auf dem gleichnamigen französischen Comic von Julie Maroh. Der Film gewann die Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2013.

Das Thema der Pubertät oder jungen Erwachsenen, wie Menschen in dieser Phase der Entwicklung zum ausgereiften Erwachsensein oft genannt werden, ist nicht „sexy“ genug (um ein grauenhaftes Adjektiv zu verwenden, das im ausuferndem Sprachraum der Anglizismen zur Beschreibung von präzis gezeichneten Bauplänen bis hin zu attraktiv gestalteten Besteckringen von allen Anwesenden kopfnickend eingesetzt wird)?

Ich vermute, dass erfolgreiche Regisseure wie François Ozon aus eigener Erfahrung sprechen und als Väter einer Tochter versuchen, deren Sichtweise auf das Leben zu verstehen. Nun zu meinen eigenen Vorurteilen: Als ich diese jungen Frauen anfangs auf der Leinwand sah, dachte ich mir: die sind so jung und unerfahren und grün hinter den Ohren. Wird mich ihre Geschichte interessieren? Aber dann wurden mir die Augen und Ohren geöffnet. Ganz für mich unerwartet handelten diese Frauen mit einer selbstbestimmten und fesselnden Liebe für das Leben, das ihnen gehört und noch vor ihnen liegt. Dieser Rausch kommt mir manchmal abhanden. Danke Mister Ozon, Jeune et jolie ist ein Geschenk!

trustwomenconf.com – putting the rule of law behind women’s rights

trustwomenconf2

trustwomenconf2, London, Dec 3-4, 2013

Die Konferenz, die sich „action“ auf die Fahnen schreibt, findet in London am 3. und 4. Dezember 2013 statt.

Die diesjährigen Themen sind:

Fighting modern day slavery in the digital age

Unaware victims: the psychology of slaves

From Arab Spring to Arab Winter? Women’s rights in the Middle East

Sexual Violence and Impunity, when the rule of law is not applied

Access to healthcare: learning from collective failures

When HIV-AIDS leads to forced sterilization

Sport, health and fitness as a right

anti-slavery


Bild von der Webseite: „anti-slavery initiative“

KUNST GEGEN FRAUENHANDEL

KUNST GEGEN FRAUENHANDEL

KUNST GEGEN FRAUENHANDEL - eine Aktion in Zürich

Ich lebe umgeben von „Cabarets“ und als thailändische Massagesalons getarnten Stundenhotels für Billigen-Sex-Konsumenten und fühle mich oft ohnmächtig, manchmal auch schon gleichgültig, gegenüber der Frauenfragen in diesem Bereich unserer Gesellschaft. Jetzt wurde mir ein interessantes Link zugespielt: KUNST GEGEN FRAUENHANDEL. Im Rahmen dieser Aktion in Zürich werden Kunstwerke versteigert, deren Ertrag an die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ in Zürich geht. Das Geld soll für die Organisation von Schutzwohnungen für Betroffene investiert werden. Laut Website der Organisation kann ich „mit der Ersteigerung eines Kunstwerks an „Kunst gegen Frauenhandel“ helfen, betroffene Frauen in die Gesellschaft zu re-integrieren.“ Hier könnten wir eine lange Diskussion anzetteln, praktischer oder theoretischer Natur. Wird „das Problem“ dadurch wirklich gelöst? Oder: Was kann Kunst, was Politik nicht kann? Leider habe ich die erste Versteigerung am 3. Juni im Hive verpasst. Ich hoffe, der Kunsthandel gegen Frauenhandel wird aufrechterhalten – und ich kann mich irgendwie – sei es künstlerischer Art oder auf der Diskussionsebene – einbringen.
Kunst gegen Frauenhandel auf facebook